schwarzweiß.

J.W.Waldeck - Wortmatrixweber

Sommersprossen

das Mädchen
das nur Steine fotografiert
beleckt von Küsten
und schäumendem Meer
das Mädchen
mit den Sommersprossen
die von Küssen träumen
welche die weiße Haut
sehnsüchtig bemalen


grünblaue Smaragde
wie atmende Wiesen
unter blauem Himmel
wo Schwalben singen
wenn aus deiner Regenbogenwelt
deine heimlichen Träume
bloß Wellen sind
im Azurspiegel
nimmersatten Meeres


blaue Felsen scheinen
Muscheln mit Riesenperlen
das Schuppenkleid
einer Meeresnixe
die ein Landbewohner
nie lieben darf
Himbeerlippen die Sonne bringen
aus ultramarinen Tiefen
welches dein Herz entpuppt
zum Schmetterling


die Bootshäuser
sind rote Fahnen im Schnee
die Sonnenuntergänge
deine meergetauchte Sternschnuppenzunge
die Wolken weiße Lampen
unterm Himmelbett
die Baumspitzen Wimpern
die ins Blaue blinzeln
die Kaffeebohnen Lustnischen
für weiße Kokosmilch


denn blaue Augen sind Tränen
der Seele
unter weizengelben Feldern
Halmenwiegen
weil ein Stern zu kalt geworden ist
zu strahlen
doch sternförmig
ewig MEER offenbart
wo alles Licht
strahlende Schwingen auflöst


das Mädchen
welches sich kleine Herzchen
auf bebende Lippen klebt -
wie rote Rosen blühn
die ihren Kopf abgeschnitten wissen
bloß zum Küssen -
zur Hingabe verdorben
das Mädchen
mit den Sommersprossen


© j.w.waldeck 2009

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9.12.11 21:34
 
Letzte Einträge: Azurschwinge, Nachtschmetterlings Andacht, Schattenknospe, Gesetz der funktionellen Materie, Seelentanz




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